Termindetails
FVS-Jahrestagung 2008 "Energieeffizientes und solares Bauen"
Berlin (Langenbeck-Virchow-Haus)
29.09.08 - 30.09.08
Tagungsort: Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin-Mitte
Wissenschaftlicher Leiter: Prof. Dr. Gerd Hauser (Fraunhofer-Institut für Bauphysik)
Plakat als Download (PDF)
Zum Thema:
Die Bauwirtschaft orientiert sich neu: Die Zukunft liegt im energieeffizienten und solaren Bauen und Sanieren. Der ForschungsVerbund Sonnenenergie präsentiert auf seiner Jahrestagung am 29. – 30. September in Berlin die neuesten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse aus seinen Mitgliedsinstituten. Derzeit werden noch 46 % der Endenergie in Gebäuden verbraucht. Mit den heute verfügbaren Technologien können 70 % davon eingespart werden. Die Wissenschaftler zeigen, wie wenig Energie wirklich gebraucht wird, um behagliches und komfortables Arbeiten und Wohnen zu garantieren. Dies ist mit erneuerbaren Energien ohne Einschränkung möglich.
Es gibt bereits Regierungsgebäude, erste Fabriken und ganze Stadtteile, die ihre Energie zu 100 % aus erneuerbaren Energien beziehen. Möglich wurde das durch eine Revolution in den Bau- und Energietechniken, die den Energiebedarf der Gebäude senken und die Sonnenenergie nutzen. Wenn sie konsequent und aufeinander abgestimmt eingesetzt werden, entstehen Null Energie-Häuser, die mit hocheffizienter Lüftungstechnik Wärme zurück gewinnen, durch sehr gute Wärmedämmung nur wenig Energie brauchen und diese unter Verwendung erneuerbaren Energien abdecken. Der nächste Schritt sind Plus-Energie-Häuser, die sogar mehr Energie erzeugen als sie selbst verbrauchen und mit dem überschüssigen Strom in Zukunft zum Beispiel Elektroautos mit Energie versorgen könnten.
Die Tagung zeigt das Neuste zu Wärmedämmung, Lüftungstechnik, Lichttechnik, solarer Wärmeerzeugung und Klimatisierung sowie deren Zusammenspiel in leistungsfähigen Gesamtkonzepten. Mit intelligenter Kommunikations- und Informationstechnik werden die Gebäude in die bestehenden Netze für Strom und Wärme integriert. So können Gebäude, Dörfer und Städte zu Bausteinen einer dezentralen Stromversorgung werden, die den Strommarkt in Deutschland vollständig verändern wird.

